Der Nikolaus   

Am 6. Dezember ist Nikolaustag. Santa Claus, Pere Noel,

Väterchen Frost oder Noel Baba so viele Namen hat der Nikolaus.

Historische Daten gibt es kaum über ihn.
Wahrscheinlich ist die Legende um den Nikolaus

eine Verschmelzung von zwei historisch belegten Gestalten,

dem Bischof von Myra (4. Jh.) und dem von Siones (6. Jh.).

Beide Orte liegen in der heutigen Türkei.

Bischöfe trugen damals ein rotes Gewand,

das hat sich beim Nikolaus bis heute gehalten.

Und warum bringt er Geschenke?

Laut einer Sage half Nikolaus drei Mädchen,

die eine Mitgift zum Heiraten brauchten.
Der bekannteste Brauch zum Nikolaustag ist der,

daß die Kinder ihre geputzten Schuhe am Vorabend

ans Fenster oder vor die Tür stellen
und der Nikolaus diese über Nacht

mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken füllt.

Ein Werbegag - erfunden im Jahre 1931 von

dem Zeichner Haddon Sundblom für Coca-Cola,

er erfand den korpulenten Herrn

im rot-weißen Dress mit Mütze und Bart.

 Mit dem Heiligen Nikolaus, dem Bischof,

hat dieser bekannte Weihnachtsmann nichts zu tun.

 

Mittwoch 6. Dezember


Namenstag: Nikolaus (Sieger des Volkes);

Klaus, Nico, Niklas, Nikolai, Niels, Nicole, Nikola
Ein adventlicher Lichtbote
Er ist eine der beliebtesten Adventsgestalten:

 der hl. Nikolaus. Nicht zu verwechseln

mit dem Weihnachtsmann,

der jetzt überall anzutreffen ist -

in Schaufenstern oder auf Postkarten,

als Schokoladenfigur oder

als herausgeputzte Werbegestalt mit Bart,

Pelzmütze und rotem Mantel

in Einkaufsstraßen und Warenhäusern.

Denn mit Konsum und Kommerz

 hat Sankt Nikolaus nun wirklich nichts zu tun.
Das Gegenteil ist der Fall: Warum wohl wird

Sankt Nikolaus seit 1 700 Jahren so sehr verehrt -

 vor allem von den Kindern,

 aber auch von den Erwachsenen,

und das überall auf der Welt?
Sankt Nikolaus ...
Nikolaus lebte um 300 n. Chr.

in der römischen Provinz Lykien in Kleinasien,

der heutigen Türkei.

Seine Eltern hatten ihn im christlichen Glauben erzogen

 und ihm ein ansehnliches Vermögen hinterlassen.

Das wollte er aber nicht für sich haben,

sondern verschenkte es großzügig

an Arme und Hilfsbedürftige.
Davon erzählen viele Legenden.

Sie zeigen ihn als einen Lichtboten:

als Freund der Armen und Kleinen;

 insbesondere der Kinder,

als Anwalt der Gefährdeten und der Hirfsbedürftigen,

als Vorbild der Liebe und des Schenkens.

 Er lebte und handelte nach dem Evangelium

von Jesus Christus und bekannte sich

auch in den schweren Zeiten

der Christenverfolgung dazu.

Später wurde er zum Bischof von Myra gewählt,

einer Hafenstadt an der Südküste Kleinasiens-

heute Demre in der Türkei.

Seine„leuchtendenTaten haben die Menschen

seitdem dankbar in Erinnerung behalten.

 Bis heute erzählen sie davon,

vor allem an seinem Gedenktag am 6. Dezember

 und kein Weihnachtsmann!
Im vergangenen Jahrhundert

haben clevere Werbeleute aus dem Bischof

und Kinderfreund Nikolaus

den Weihnachtsmann gemacht,

 so wie ihr ihn aus der Werbung kennt: ein alter,

 bärtiger Mann mit rotem Mantel

und roter Pelz- oder Zipfelmütze.

Schon allein von dieser Aufmachung hat er nichts,

aber auch gar nichts mit Sankt Nikolaus zu tun:

Seine Erkennungszeichen als Bischof sind vielmehr:

eine Mitra und ein Bischofsstab.

 

Der Brauch, dass der Nikolaus
in Begleitung des Knecht
Ruprecht am 6.Dezember den
braven Kindern Äpfel, Nüsse
und andere Geschenke bringt,
ist bereits seit dem
12. Jahrhundert in Mitteleuropa
verbreitet. In der Gestalt des
Heiligen Nikolaus wird dem im
4. Jahrhundert im lykischen
Myra (das heutige Demre)
wirkende Bischof Nikolaus
gedacht. In Demre kann man
heute noch die Nikolausbasilika
besichtigen. Das Grabmal
allerdings, das sich in der Kirche
von Adalia (heute Antalya)
befand, wurde im Mittelalter
von italienischen Piraten
geplündert; seit 1087 sind die
Reliquien in Bari, und von Italien
aus begann die Verehrung des
Nikolaus im europäischen Raum.
In der letzten Zeit hat sich die
Gestalt des Heiligen immer mehr
zum Weihnachtsmann gewandelt,
der etwa in den USA in der Figur
des Santa Claus erst am
Weihnachtsmorgen die
Geschenke bringt.

( gefunden im Internet)

(c)resi